24. September 2016

Mein ein

und auch mein alles?

Vor kurzem sah ich einen Film, in welchem mein vergangenes Leben mir selbst vor die Augen geführt wurde. Dabei improvisierten die Schauspieler, sie waren bloss unglaublich ehrlich mit den Gefühlen, die sie spielten, und sich selbst treu. Man wird einfach an die Wand gedrängt, in die Wand hinein, obwohl es gar nicht mehr weiter geht, und man daran zerbricht.



"Und der ist extrem glaubwürdig im Porträt einer Frau, die beinahe zugrunde geht am Versuch, sich zwischen den widersprüchlichen Signalen des von ihr geliebten Mannes nicht selbst zu verlieren. Sich nicht aufzulösen, weil sie ins Magnetfeld eines Narzissten geraten ist. Aus seiner Sicht ist sie zuletzt wohl nur eine Art Kollateralschaden.
Ihr wird der magere Trost bleiben, dass der Anfang wirklich, wirklich wunderschön gewesen ist. Eben zu schön, um wahr zu sein. Grandioser, gnadenloser, absolut sehenswerter Film." Johanna Adorjan über den Film in FAZ

Die Musik ist schön, aber warum muss im offiziellen Musikvideo eine Frau zu einer Sklavin werden? Mir wird dabei nicht gut zumute. Daher höre ich es mir nur an, ohne das Bild.

"Easy"

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